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HS-Mauerwerksanierung

DAS PATENTIERTE T & I – VERFAHREN

Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur Entfeuchtung mit gleichzeitiger Reduktion von Schadsalzen im Mauerwerk. Der Einsatz dieses Verfahrens kann sowohl nach dem Einbringen einer nachträglichen Mauerwerksabdichtung als auch ohne Horizontalabdichtung erfolgen.

Aufgabe dieser Erfindung ist, den Durchfeuchtungsgrad als auch die Anreicherung von Mauerschadsalzen im Mauerwerk zu reduzieren bzw. nach dem Einbau einer nachträglichen horizontalen Sperrschichte die Werte der jeweils gültigen Ö-Norm zu erreichen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass in das Mauerwerk, vorzugsweise in den oberhalb der neu eingebauten Horizontalabdichtung, oder ~ 30 cm über FOK, Sacklochbohrungen hergestellt werden, die mit einem Unterdruck beaufschlagt werden.

Durch diese Unterdruckbeaufschlagung stellen sich im wesentlichen folgende zwei, anhand der Abb. 1, 2, erörterte Effekte ein, welche zu einer relativ rasch ablaufenden Entfeuchtung des Mauerwerks und zu einer Reduktion der im Mauerwerk enthaltenden Schadsalzen führt.

Jedes Mauerwerk, gleichgültig ob aus Kunst- oder Natursteinen, besitzt eine gewisse Porosität, d. h. eine mehr oder minder große innere Oberfläche, die lebhafte Kapillarerscheinungen auslöst. Die Folge davon ist - wenn entsprechende Schutzmaßnahmen nicht vorgesehen wurden - ein Aufsteigen der Feuchtigkeit bis in eine gewisse Höhe.

mauertrennung
Schematischer Strömungsverlauf



Schematische Funktionsdarstellung des
patentierten T & I Verfahrens
 
In der Mauer bildet sich ein Strömungszustand aus, wie er in Abb. 1 schematisch dargestellt ist.
Die Höhe, bis zu welcher Wasser durch die kapillare Saugwirkung gefördert wird, ist Abhängig vom Durchmesser der Kapillaren und von der Salzanrei-cherung des Kapillarwassers, welche Parameter auf die Oberflächenspannung des Wassers Einfluss nehmen. Der wichtigste, durch das erfindungsgemäße Verfahren erreichte Effekt liegt nun darin, den natürlichen Strömungsverlauf - von unten nach oben und gegen die Außenseiten der Mauern gerichtet- durch die Beaufschlagung mit Unterdruck im Bereich der Sacklochbohrungen eine Sogwirkung zu erzeugen und damit eine Umkehr des Strömungsverlaufes zu erreichen


Das erfindungsgemäße patentierte T & I Verfahren zur Entfeuchtung und Schadsalzreduktion eines Mauerwerkes wird hauptsächlich im Bereich der Denkmalpflege angewendet. Durch die minimalen Eingriffe in die Bausubstanz entspricht dieses Ver-fahren auch den Auflagen und Richtlinien der Österreichischen und Internationalen Denkmalpflege.
Zahlreiche denkmalgeschützte Bauwerke wurden in den vergangenen Jahren mit diesem Verfahren saniert und damit die Grundlagen für eine denkmalgerechte Sanierung geschaffen (Referenzobjekte rechts).
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REFERENZOBJEKTE (auszugsweise)

 
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